Der hessische Ministerpräsident Roland Koch besuchte die Allianz Dresdner Bauspar AG
29. Juli 2004 - Der hessische Ministerpräsident Roland Koch betonte bei seinem Besuch der Allianz Dresdner Bauspar AG die Bedeutung von Immobilienbesitz und Eigenheimzulage.
"Aus gesellschaftspolitischen Gründen darf sich der Staat nicht zurückziehen, wenn junge Familien ein eigenes Haus errichten wollen. Es gibt daher gute Gründe, bei den bewährten Förderstrukturen wie der Eigenheimzulage zu bleiben", sagte der hessische Ministerpräsident Roland Koch beim Besuch der Allianz Dresdner Bauspar AG in Bad Vilbel.
In der Diskussion mit den Mitarbeitern der Allianz Dresdner Bauspar nutzte der hessische Ministerpräsident die Gelegenheit, ein höheres Tempo bei der Reform der Alterssicherungssysteme anzumahnen.
Beispielsweise sei die selbstgenutzte Immobilie – die traditionell beliebteste Form der Altersvorsorge der Deutschen - nur sehr unzureichend in den staatlichen Förderkatalog eingebunden. Diese müsse bei einer Erweiterung des "Riester-Korbs" nachgeholt werden. "Was der Sicherung im Alter dient, ist förderungswürdig: Ob Lebensversicherung, Sparpläne oder eben das eigene Häuschen", so Koch.
Er verteidigte zudem die bestehende Eigenheimzulage. Sie sei kein "staatliches Zubrot" sondern unterstütze sinnvolle Zukunftsvorsorge. Für junge Familien in Ballungsräumen sei sie schlicht alternativlos.
Einen Einblick in die Praxis konnte sich Koch vor der Diskussion zusammen mit dem Vorstand der Allianz Dresdner Bauspar, Gerhard Creutz und Andreas Rösner, sowie dem Aufsichtsratsvorsitzendem Andreas Kaulvers selbst verschaffen: Gemeinsam besuchten sie ein Eigenheim im Neubaugebiet Dortelweil-West in unmittelbarer Nachbarschaft der Allianz Dresdner Bauspar AG.
Der Gastgeber Markus Klemp, Mitarbeiter der Allianz Dresdner Bauspar, konnte nur mit Hilfe der Eigenheimzulage bereits mit 24 Jahren ein Haus bauen. Heute – nur sieben Jahre später – liegt die monatliche Belastung der Familie für Tilgung und Zins mit rund 750 Euro weit unter dem Niveau ortsüblicher Mietzahlungen. Gleichzeitig ist der Wert der Immobilie bereits um rund 30 Prozent gestiegen.
Neben einer gesicherten Finanzierung ist ein ausreichendes Angebot an preiswertem Wohnraum Voraussetzung, damit auch junge Familien oder sogenannte "Schwellenhaushalte" mit geringerem Einkommen Wohneigentum erwerben können. Insbesondere in Ballungsgebieten mit hohen Grundstückspreisen bleibt daher bis heute der Traum von den eigenen vier Wänden für viele unerschwinglich.
Daher gründete die Dresdner Bauspar AG bereits 1997 die Initiative "Preisbewusst Bauen und Wohnen". In Dortelweil-West wurde die Initiative erstmals verwirklicht. Dabei arbeiteten alle am Bau Beteiligten (Architekten, Stadtplaner, Bauträger) frühzeitig und gleichgerichtet zusammen.
Unter kräftiger Mitwirkung der Allianz Dresdner Bauspar, die den Bauprozesses moderierte und half, den Verkauf anzukurbeln, konnten private Bauherren schließlich vollwertige Eigenheime zu einem für die Rhein-Main-Region äußerst erschwinglichen Preis von seinerzeit 330.00 Mark inklusive Grundstück errichten.
Damit war zugleich einer der Grundsteine für den Aufschwung der Stadt Bad Vilbel gelegt. Zählte der Stadtteil Dortelweil Ende 1996 gerade einmal 2400 Einwohner, sind es heute bereits 6100.
Fortsetzungen dieser "public private partnership" von Allianz Dresdner Bauspar AG, Kommunen und privaten Firmen fanden bereits im sächsischen Löbau und in Lauf (Franken) statt.
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