Die Bauspareinlagen bei der Allianz Dresdner Bauspar AG stiegen leicht um 0,2% auf 3,31 Mrd. Euro. Angesichts der allgemeinen Zurückhaltung der deutschen Sparer, die in 2006 nicht zuletzt wegen der angekündigten Mehrwertsteuererhöhung größere Anschaffungen vorzogen und damit „entsparten“, zeigt sich die Allianz Dresdner Bauspar AG mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Einen Rückgang um 8,3% auf 1,62 Mrd. Euro verzeichnete die ADB beim Bestand an Baudarlehen. Mit dieser Entwicklung bewegt sich die Allianz Dresdner Bauspar marktkonform. Die eingeläutete Wende am Kapitalmarkt, insbesondere die tendenziell steigenden Hypothekenzinsen, erreicht die Bausparkassen üblicherweise mit einer zeitlichen Verzögerung. Für die kommenden Jahre rechnet die ADB daher mit einer merklichen Belebung im Bauspardarlehensgeschäft. Mit jedem Anstieg der Hypothekenzinsen erhöht sich für die Kunden die Attraktivität der Bauspardarlehen. Für das laufende Geschäftsjahr ist die ADB daher zuversichtlich: Steigende Zinsen machen den Bausparvertrag als Finanzierungsform für die eigenen vier Wände noch attraktiver.
Zugleich erwartet die Allianz Dresdner Bauspar zusätzliche Impulse aus dem Bereich Renovierung/Modernisierung. Bei rund 90% der knapp 40 Millionen Wohnungen in Deutschland besteht teils massiver Renovierungsbedarf, insbesondere zur Energieeinsparung oder zum Klimaschutz. Bei einer durchschnittlichen Investitionssumme von ca. 28.000 Euro für eine umfassende Sanierung liegt der Finanzierungsbedarf exakt im Zielkorridor einer typischen Bausparfinanzierung. Insgesamt rechnet die Allianz Dresdner Bauspar AG daher mit einer weiteren Belebung im Geschäftsjahr 2007.