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Neugeschäft legt im schwierigen Bausparjahr 2004 weiter zu - Marktentwicklung erneut übertroffen - Guter Start 2005
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Bad Vilbel, 09.03.2005 – Die Allianz Dresdner Bauspar AG (ADB AG), mit rund 1 Mio. Kunden fünftgrößte private Bausparkasse Deutschlands, hat das Geschäftsjahr 2004 wiederum mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen. Gegen den Branchentrend konnte das Bausparunternehmen der Allianz Group im eingelösten Neugeschäft (Netto-Neugeschäft) ein Wachstum von +11,6 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro verzeichnen. Der Gesamtmarkt entwickelte sich im Netto-Neugeschäft nach dem Bauspar-Rekordjahr 2003 hingegen mit –8,5 Prozent auf gut 97 Mrd. Euro rückläufig. Im vorgelegten Neugeschäft (Brutto-Neugeschäft) lag die Allianz Dresdner Bauspar AG mit einem nur leichten Rückgang von 5,4% auf knapp 3 Mrd. Euro ebenfalls weit vor dem Gesamtmarkt. „Das Ergebnis liegt über unseren Erwartungen. Wir haben nicht damit gerechnet, an die Rekordwerte aus dem Ausnahmejahr 2003 anknüpfen zu können bzw. diese sogar zu übertreffen. Denn aufgrund der damaligen Diskussion um die Wohneigentumsförderung ist das Jahr 2003 nur bedingt als Vergleichsgröße geeignet“, erklärte Dr. Gerhard Creutz, Vorstandssprecher der Allianz Dresdner Bauspar AG. „Mit mehr als 2,8 Mrd. Euro Bausparsumme hat das Nettoneugeschäft gegenüber dem Normaljahr 2002 (1,97 Mrd. Euro) um 42,5% zugelegt, im Bruttoneugeschäft ergibt sich eine Steigerung von 36,5%. Damit sind wir mehr als zufrieden.“
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Sehr erfreulich verlief zudem die Entwicklung bei den wichtigsten Kennziffern des Bausparkollektivs. Die Darlehensausreichungen an die Kunden erhöhten sich im vergangenen Jahr um 18,5% auf 202 Mio. Euro. Zusammen mit den ausgezahlten Guthaben (+14,4% auf 447 Mio. Euro) addierten sich die von der ADB bereitgestellten Mittel für den Wohnungsbau auf knapp 650 Mio. Euro (+15,5%). Die Darlehensverzichterquote sank im gleichen Zeitraum von 38,4% auf 31,5%. „Wir hoffen, dass diese Kennzahlen eine Trendumkehr signalisieren und die Kunden zukünftig wieder stärker auf Bausparmittel zu Finanzierungszwecken zurückgreifen. Dass diese Zuwächse trotz der allgemeinen Zurückhaltung bei den privaten Bauinvestitionen und der scharfen Konkurrenz durch die niedrigen Hypothekenzinsen zu Stande kamen, stimmt uns optimistisch“, so Creutz. Der Spargeldeingang als „Gegenposition“ im Bausparkollektiv legte im gleichen Zeitraum um 9,0 % auf 788 Mio. Euro zu.
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Wichtigster Grund für die überdurchschnittliche Neugeschäftsentwicklung der Allianz Dresdner Bauspar ist die breite und gegen Sonderfaktoren robuste Aufstellung im Vertrieb. Mit den Agenturen der Allianz Ausschließlichkeits-Organisation (AO), den Filialen der Dresdner Bank und der Oldenburgischen Landesbank (OLB) sowie den Vertretern des Eigenen Außendienstes (EAD) verfügt die ADB über das nach den Sparkassen und Genossenschaftsbanken größte Kundenpotenzial in Deutschland. Diese Diversifikation hat die ADB in 2004 gut genutzt: Die Allianz-AO erbrachte 2004 im eingelösten Neugeschäft trotz des „Runs“ auf Lebensversicherungen mit +7,3% ebenso ein positives Bauspar-ergebnis wie der Vertrieb über die „Bankschalter“ der Dresdner Bank und der OLB mit einer Zunahme um +18,1%. Die freien Handelsvertreter des EAD legten im Bausparabsatz um +10,2% zu .
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Ein wesentliches Plus der Einbindung in die Allianz Gruppe ist nicht alleine die Vertriebsstärke, sondern auch das umfassende Produktangebot. Kein Wettbewerber kann von der Eigenkapitalbildung über die Finanzierung, die Absicherung der Finanzierung z.B. mit dem neuen Allianz-Finanzierungsschutzbrief, die Versicherung der Immobilie bis zu Finanzierungsprogrammen bei Renovierungen und der Anlage von Verkaufserlösen derartig umfangreiche Produktlösungen anbieten wie die Allianz Gruppe. „Wir als Bausparkasse stehen in diesem Immobilienzyklus mittendrin“, so Creutz. Mit den klassischen Anspartarifen, günstigen Sofortgeldern oder speziell zugeschnittenen Finanzierungsprogrammen für Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ist Bausparen ein Ankerprodukt der privaten Immobilienfinanzierung.
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Für die Zukunft erwartet die Allianz Dresdner Bauspar AG ergänzend zum Wohnungsneubau besondere geschäftliche Perspektiven aus dem weiter steigenden Finanzierungsbedarf für Modernisierungen/Renovierungen und für den Erwerb gebrauchter Immobilien. Nach Erhebungen der ADB AG sind von den knapp 37 Mio. Wohneinheiten rund drei Viertel über 30 Jahre alt und damit „renovierungsreif“. Die durchschnittliche Wohnung bringt es sogar auf 47 „Lenze“. Für diesen alternden Wohnungsbestand wird nach Berechnungen der Allianz Dresdner Bauspar AG indes keine ausreichende Vorsorge getroffen. Zwar renovieren 4 von 5 Wohnungseigentümern ihre Immobilie regelmäßig, aber nur knapp 60% bilden regelmäßige finanzielle Rücklagen. Zudem legen diese vorausschauenden Sparer oftmals zu wenig Geld für anstehende Maßnahmen zurück. „Wir schätzen diesen „Renovierungsstau“ auf rund 25 Mrd. Euro jährlich. Zusammen mit den offiziell in der Wohnungsbaustatistik ausgewiesenen gut 80 Mrd. Euro p.a., die für Gebrauchtimmobilien und Renovierungen investiert werden, errechnet sich ein Marktvolumen von jährlich über 100 Mrd. Euro. Auf dieses Potenzial, das von kleineren Finanzierungsvolumina als im Neubau geprägt ist, stellt sich die ADB gemeinsam mit ihren Partnern in der Allianz Gruppe ein. Durch unsere Vertriebsstärke und das umfassende Produktangebot sind wir gut gerüstet“, sagte Creutz.
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Mit ihren jetzt neu eingeführten Bauspartarifen setzt die Allianz Dresdner Bauspar AG einen neuen „Tiefpunkt“ in der privaten Immobilienfinanzierung. Baugeld für Käufer, Renovierer oder Umschuldner gibt es mit dem Tarif T4 bereits ab nominal 1,95 Prozent. „Günstiger waren Darlehen in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie“, erklärt Creutz. Bausparer die langfristig planen, können mit dem T4/Niedrigzins die Finanzierungskosten im Vergleich zu anderen Angeboten drastisch senken. Zeitgleich mit der Zinsreduzierung im Tarifmodell T4 wurden auch bei den anderen Bausparangeboten der Allianz Dresdner Bauspar AG die Darlehenszinsen gesenkt. Mit dieser neuen Tarifpalette reagiert die ADB auf die gegenwärtige Zinssituation und zeigt, dass Bausparen auch in einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase attraktiv und flexibel sein kann. Zugleich schärft das Bad Vilbeler Unternehmen damit sein Profil als Finanzierer-Bausparkasse.
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In den ersten beiden Monaten legte das Volumen des neu in die Bücher genommenen Geschäfts weiter zu. Per Ende Februar 2005 schlossen die Kunden der Allianz Dresdner Bauspar AG Verträge über eine Bausparsumme von 495 Mio. Euro ab. Das bedeutet gegenüber dem bereits guten Vorjahr einen Zuwachs von knapp 2 Prozent. Der aktuelle Marktanteil der ADB AG legt damit weiter zu. Ende 2004 erreichte der Marktanteil knapp 3,1%, nachdem er 2003 noch rund 2,5% betrug. „Mit der bisherigen Entwicklung stehen die Chancen gut, dass sich die ADB AG im weiteren Jahresverlauf erneut von der allgemeinen Bausparentwicklung abkoppelt“, hofft Creutz. Für 2005 rechnet der ADB-Vorstandssprecher insgesamt mit einem Wachstum beim vorgelegten Neugeschäft.
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Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Soweit wir in dieser Meldung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus. Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und –märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Die Allianz Dresdner Bauspar AG übernimmt keine Verpflichtung Zukunftsaussagen zu aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Allianz Dresdner Bauspar AG übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
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Weitere Informationen:
Dirk van Issem Tel. ++49.69.263-18585 Fax. ++49.69.263-19400 e-mail: dirk.vanissem@adbag.de
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