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8. Bad Vilbeler Gespräch / 13. Hessischer Architektentag


"Planen im Bestand - Bauen für die Zukunft"
Bad Vilbel, 06.06.2005 - Knapp 600 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet folgten der Einladung von Allianz Dresdner Bauspar AG und Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zum 8. Bad Vilbeler Gespräch / 13. Hessischen Architektentag ins Kulturforum Bad Vilbel. Thema der Veranstaltung war das Planen und Bauen im Bestand. Neben dem Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch berichteten und diskutierten in interdisziplinärer Besetzung Fachleute aus Deutschland und den Niederlanden.
Die Allianz Dresdner Bauspar AG und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen sind in diesem Jahr bereits zum dritten Mal übereingekommen, das Bad Vilbeler Gespräch und den Hessischen Architektentag zusammen zu legen. "Synergieeffekte zu nutzen, wenn es um das Thema Bauen geht ist heute wichtiger denn je", so Dr. Gerhard Creutz, Vorstandssprecher der Allianz Dresdner Bauspar AG. "Die Bad Vilbeler Gespräche sind selbst Zeugnis einer solch erfolgreichen Kooperation."
   
Angesichts stagnierender Bevölkerungszahlen und hinreichender Wohnungsversor-gung gewinnt das Thema Bauen im Bestand zunehmend an Bedeutung. Rund 600.000 Bestandsimmobilien wechseln in Deutschland jährlich den Besitzer. Dabei handelt es sich um ein Umsatzvolumen von rund 125 Mrd. Euro. Für die Bauwirtschaft - aber auch für die Finanzierer - spielt die Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudebestandes eine immer größere Rolle, sind doch ca. 78 Prozent aller Wohneinheiten mindestens 25 Jahre alt oder noch älter. Rund 60 Prozent der gesamten Wohnungsbauinvestitionen werden bereits im Bestand erbracht - Tendenz steigend! Bauwirtschaft und Finanzdienstleister müssen sich auf diese neue Marktanforderung einstellen. Die Allianz Dresdner Bauspar AG ist mit ihrem neuen Produktprogramm angebotsseitig bestens für die Zukunft gerüstet.
   
Die Entwicklung hin zum Bauen im Bestand wird sich noch dadurch verstärken, dass die gesetzlichen Anforderungen zur Wärmedämmung im Wohnungsbau, die bisher nur für den Neubau galten, nach und nach auf den Wohnungsbestand übertragen werden. Bereits ab dem 1.11.2004 müssen alle Heizungen in Deutschland die niedrigen Grenzwerte für Abgasverluste nach der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BimSchV) einhalten. Laut Statistik des Schornsteinfeger-Handwerkes sind rund 650 000 veralterte Heizkessel von dieser Vorschrift betroffen. Mit dem Pilotprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" bereitet die Deutsche-Energie-Agentur GmbH (Dena) derzeit die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie vor, die ab Januar 2006 auch in Deutschland nationales recht werden soll. Diese Richtlinie sieht die Einführung von Energiepässen auch im Gebäudebestand vor. Bei jedem Nutzerwechsel einer Wohnung oder eines Gebäudes wird dann ein Zertifikat über den Energiebedarf vorzulegen sein.
   
Weitere Informationen:
Birgit Langer
Tel. ++49/69/263-56004
Fax.++49/69/263-19400

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