Regelmäßig durchgeführte Ausbesserungen erhalten nicht nur den Wohnkomfort, sondern bieten Platz, mit ein wenig Kreativität den vorhandenen Wohnraum deutlich aufzuwerten. Folgende Bereiche sollten regelmäßig überprüft oder ausgebessert werden.
- Tapeten, insbesondere um Lichtschalter und in Wandecken
- Fliesen und Kacheln, insbesondere auf Schimmel oder Pilze achten
- Abdichtungen der Waschbecken, insbesondere an der Wandverkleidung
- Tür- und Fensterrahmen
Darüber hinaus gibt es vom Staat Geld für Modernisierungsarbeiten. Hierfür stellte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kürzlich acht Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Hilfe der zinsgünstigen Darlehen sollen Immobilienbesitzer Modernisierungen vornehmen - etwa neue Fenster einbauen, Bäder renovieren oder Fassaden und Dachstuhl sanieren. Gefördert werden alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden sowie Wohnumfeldmaßnahmen bei Mehrfamilienhäusern im gesamten Bundesgebiet. Die Zinssätze sind deutlich günstiger als die aktuellen Marktzinsen.
Unter bestimmten Voraussetzungen hilft der Staat mit Steuervorteilen bei der Modernisierung und Instandhaltung der eigenen vier Wände.
- Vorkostenabzug für Erhaltungsaufwand
- Steuerliche Abzugsfähigkeit für Maßnahmen bei (teil)vermieteten Objekten
Beliebt ist auch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm: Wer nachweist, dass seine Sanierungsmaßnahme eine CO2-Reduktion von mindestens 40 kg pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr erreicht, erhält von der KfW Darlehen zu Top-Konditionen. Voraussetzung: Sie bauen eine neue Heizung ein und dämmen zugleich Dach und Fassade. Andere Förderpakete sehen den Einbau von neuen Fenstern plus Heizungsmodernisierung und Dachdämmung vor. Positiv: Finanziert werden bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, einschließlich aller Nebenkosten. Gefördert werden:
- Maßnahmen zur Wärmedämmung an Dach, Außenwänden, Fenstern
- Installieren eines Brennwertkessels