Eine marode Bausubstanz kann genauso wie eine unzureichende Wärmedämmung nicht auf den ersten Blick festgestellt werden und im nachhinein hohe Folgekosten verursachen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - im Zweifel sollten Sie einen Sachverständigen (Bauingenieur, Architekt) hinzuziehen. Diese Punkte müssen vor Vertragsabschluss auf jeden Fall geklärt sein.
Haben Sie folgende Schadensschwerpunkte überprüft?
Allgemeiner Zustand der Immobilie: Durchfeuchtungsschäden
- Kellerwände
- Sockelbereich
- tragende Wände
- Innenwände
- Badezimmer
Bodenfeuchtigkeit (besonders relevant bei nicht unterkellerten Häusern)
- Parkett
- Zustand unter Bodenbelägen
Zustand der ...
Zustand der ...
- Rohrleitungen
- Elektrizität/Kabel
- Entsorgungsleitungen
Zustand der ...
- Heizungsrohre
- Heizkörper
- Heizkessel
- Öltanks
- Heizungssteuerung
Zustand des Außenbereiches
- Dachrinnen
- Fallrohre
- Gesims
- Dacheindeckungen
- Balkon
- Stahlbauteile
- Terrasse
- Flachdachabdeckungen
- Schornstein
- Schornsteinkopf
- Fassade
- Fachwerk/Holzbauteile
Was bei der Besichtigung zu tun ist
- Fotografieren Sie das Objekt unbedingt von allen Seiten, um später Vergleichsmöglichkeiten vor Augen zu haben
- Lassen Sie sich vom Verkäufer Verbrauchswerte für Heizung und Wasser sowie Rechnungen für andere Nebenkosten aushändigen
- Fragen Sie nach zurückliegenden Sanierungen (Heizung, Wärmedämmung, Mauerwerk, Holzbock, Hausschwamm, Schimmel, Flachdach oder andere Dachabdeckung, Rohrschäden, Fenstererneuerungen)
- Über den Zustand von Heizanlage und Schornstein kann man auch den Bezirksschornsteinfegermeister zu Rate ziehen