Die Häuser werden auf einem Betonponton errichtet und liegen gestaffelt an einem Gemeinschaftssteg. Zu jedem Haus gehört ein Stellplatz an Land. Weiteres Land wird nicht gekauft. Stattdessen muss an den Eigentümer der Wasserfläche – das Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes – eine jährliche Pacht entrichtet werden. Bei der Konzeption musste oft Neuland betreten werden. Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden zum Beispiel von Tauchern unter Wasser verlegt. Und für die Behörden muss so manches Papier beigebracht werden, was „normale“ Bauherren nicht benötigen – etwa ein Attest über die Sicherheit des Pontons. Probleme bereiteten auch die Feuerwehrzufahrt und ein Wendeplatz für Rettungswagen. Dennoch sind Wasserstadt und Nordicon nun guter Hoffnung, nachdem das Vorhaben im vergangenen Jahr schon fast ad acta gelegt worden war. Damals ging die Kunkat Holding GmbH aus Lüneburg mit einer teueren Amphibien-Konstruktion baden.
Besonders schön liegen die in unseren Abbildungen vorgestellten Floating Houses. Diese wird die Wasserstadt GmbH am Südzipfel der Insel Eiswerder im Spandauer See mit Blick auf die Altstadt errichten lassen. Hier dominiert die Natur – alter Baumbestand, Havellandschaft und denkmalgeschützte Backsteinbauten prägen das Bild.
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