Schon beim Bau der eigenen vier Wände sollte man den Schutz vor Einbrechern in die Planung einbeziehen. Doch auch eine Nachrüstung von Sicherheitsanlagen ist möglich und sinnvoll.
Oft haben Einbrecher leichtes Spiel: In nicht einmal einer halben Minute können herkömmliche Fenster mit einem handelsüblichen Schraubendreher aufgehebelt werden. Ähnlich schnell überwinden Einbrecher ungesicherte Wohnungs-, Balkon- oder Terrassentüren. Über 50 Prozent aller Häuser und Wohnungen in Deutschland sind nicht mit einbruchhemmenden Türen und Fenstern ausgestattet - sehr zur Freude vieler Langfinger.
Grundsätzlich gilt: Einbrechern muss ihre "Arbeit" erschwert werden. Dazu können Fenster und Türen zusätzlich mit einbruchhemmenden Schutzbeschlägen, Querriegel- und Kastenschlössern oder Schließblechen nachgerüstet werden. Dabei ist auf eine fachkundige Montage zu achten - denn das beste Schloss nützt nichts, wenn es nicht richtig eingebaut ist. Während für die oberen Geschosse von Wohnhäusern in der Regel die sicherheitstechnische Nachbesserung der Wohnungseingangstür ausreicht, ist im Erdgeschoss auch die Sicherung von Kellertüren und -schächten sowie von Terrassentüren und Fenstern notwendig. Bei Fenstern ist darauf zu achten, sowohl die Griff- als auch die Bandseite mit einer Zusatzsicherung zu bestücken.