Fällt die Wahl auf Holz als Baumaterial, so entstehen daraus deutliche Vorteile in puncto Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Global betrachtet ist Holz als nachwachsender Rohstoff (bei Verwendung einheimischer Holzarten) mit kurzen Transportwegen ein Beitrag zur Klimaverbesserung. Auch das Mikro-Klima in den Wohnräumen profitiert, da auf ganz natürliche Weise eine gesunde Atmosphäre und ausreichend Luftfeuchtigkeit geschaffen wird. Beim Holzschutz wird heute nahezu vollständig auf Chemie verzichtet. Durch den fachgerechten Einbau von trockenem Holz und der Wahl resistenter Holzarten ist das Gespenst der Gesundheitsgefährdung aufgrund von Holzschutzmitteln kein Thema mehr.
Wirtschaftlich zahlt sich Holz aus, weil es hilft, Heizkosten zu sparen. Als schlechter Wärmeleiter ist Holz ein idealer Dämmstoff. Angesichts der seit Februar 2002 geltenden neuen Wärmeschutz- und Energiesparverordnung bietet sich Bauen mit Holz geradezu an. Im Vergleich mit anderen Baustoffen kommt man bei einem Niedrigenergiehaus aus Holz mit weniger Dämmmaterial aus. Daraus entsteht ein weiterer positiver Effekt: Entscheidet sich ein Bauherr für eine schlanke Holzkonstruktion, so kann er bei gleicher Grundfläche ein plus an Wohnfläche gegenüber einem Steinhaus verbuchen. Gerade für junge Familien mit Kindern, denen in Neubaugebieten oft nur kleine Grundstücke zur Verfügung stehen, ein wichtiges Argument.