Niederfrequente und statische elektrische Felder lassen sich im Haushalt bereits mit vergleichsweise einfachen Mitteln vermeiden oder abschirmen. Schwieriger gestaltet sich der Schutz vor Magnetfeldern und hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, ausgelöst durch Hochspannungsleitungen oder Mobilfunk-Sendemasten in direkter Nähe zum eigenen Heim. Personen mit gesundheitlichen Beschwerden, die auf Elektrosmog zurückzuführen sein könnten, sollten sich in solchen Fällen sachkundigen Rat vom Fachmann einholen.
Wichtig ist dabei vor allem, dass Abschirmmaßnahmen immer von einem Profi ausgeführt werden. Die Arbeit der Experten beginnt bereits bei der Messung. Die Bedienung der komplizierten Messgeräte und die Auswertung der Daten erfordert eine fundierte Ausbildung, Sachkenntnis und viel Erfahrung. Der Fachmann führt immer mindestens zwei Messungen durch. Eine vor und eine nach der Einleitung von Abschirmmaßnahmen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Abschirmung ihren Zweck erfüllt und nicht etwa zur Verschlechterung der Lage führt.
© Insignio (cp)
Buchtipps:
Elektrosmog. Störquellen erkennen - Gesundheitsrisiken vermeiden
von Dominik F. Rolle
2003, 160 Seiten, broschiert
At-Verlag, 14,90 Euro
ISBN: 3855028842
"Elektrosmog - Wo er entsteht, was er bewirkt, wie man sich schützt"
Broschüre der Verbraucherzentrale Niedersachen
5. Auflage 2002, 74 Seiten
2,80 Euro