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6 Quadratmeter Bäderlust


Im Schnitt müssen wir uns mit weniger als 6 qm Badfläche begnügen. Jeder Dritte überlegt, wie er mehr aus seinem Badezimmer machen könnte. Doch eine neue Wanne oder ein Waschtisch lässt sich nicht so einfach platzieren wie ein Schrank. Hier einige Tipps, damit aus Bäderlust kein Bäderfrust wird.
Der oft begrenzte Platz lädt förmlich dazu ein, zu improvisieren. Doch vor der kreativen Herausforderung ist Planung unerlässlich. Waschbecken, Toilette, Wanne und/oder Dusche müssen untergebracht werden. Weitere Zutaten sind einige schöne Ideen und Liebe zum Detail. Haben Sie Ihre neue Wohlfühlzone bereits im Kopf und hat das Familienparlament zugestimmt? Dann geht es an die Planung und Umsetzung - entweder "Do it yourself" oder mit professioneller Hilfe. (Innen-) Architekt oder Sanitärinstallateur sind die richtigen Ansprechpartner.
   
Profis prüfen zunächst den Zustand der Leitungen. Gegebenenfalls müssen alte Leitungen ausgetauscht werden. Wer eine neue Badaufteilung möchte, kann mit Hilfe von Vorwandinstallationen Wasserleitungen und den Zulauf zum Abflussrohr leicht versetzen. Zusätzlich erspart die Vorwandinstallation das Fräsen von Aussparungen und Schlitzen und vermeidet einen Eingriff in die Statik und den Schallschutz der Wand. Vorwandmontage-Systeme gibt es als Block- und Komplettsysteme sowie Modulelemente. Das Fertigsystem wird einfach auf die alte Wand geschraubt. Anschließend wird wärmegedämmt, mit feuchtigkeits-beständigen Gipskartonplatten verkleidet und verfliest. Dann werden nur noch der Waschtisch und das WC eingehängt und angeschlossen. Praktisch: Durch die vorgesetzte Wand entsteht in 80, 100 oder 120 cm Höhe eine dekorative Ablage.
   
Nutzen Sie jeden Winkel. Praktische Ecklösungen bietet fast jeder Hersteller an. Die Ecke schafft nämlich Tiefe, ohne dass die Einrichtung zu weit in die Raummitte hineinragt und einschränkt (z.B. Piccolo von Duscholux). Neue Badezimmermöbel werten das Bad auf. Sie sollten allerdings sehr sparsam eingesetzt werden. Schränke, die nicht auf dem Boden stehen und nach unten "Luft" haben, lockern optisch auf. Besonders flexibel sind Rollcontainer (Duravit) - sie sind immer gerade da, wo man sie braucht. Dunkle Farben haben in einem kleinen Bad nichts verloren. Sie engen den Raum ein. Helle, kühle Pastelltöne und transparente Materialien, die das Licht durch den Raum fluten lassen, schaffen Großzügigkeit und die Illusion von viel Raum. Kleinkariertes an den Wänden mit vielen Fugen wirkt unruhig und drückend. In einem niedrigen Raum wirken mehrere Reihen vertikal verlegter Bordüren auf die Raumhöhe streckend, während horizontal verlegt den Raum breiter erscheinen lässt. Nutzen Sie Bordüren beispielsweise zur Umrahmung eines Spiegels. Kleine Bäder täuschen Weite vor, wenn der Boden ohne Muster und farbig auf den Wandton abgestimmt ist. Ein typisches "Schlauchbad" wirkt optisch breiter, wenn die Bodenfliesen diagonal verlaufen.
   
Mit der Renovierung kann auch Hightech ins Bad einziehen. Berührungslos gesteuerte Armaturen werden nur durch Nähern und Entfernen der Hände ein- und ausgeschaltet. Das ist hygienisch und energiesparend. Der Infrarotsensor kann sogar über ein Solarenergiemodul betrieben werden. Kleines Teil, große Wirkung: Mit einem Luftsprudler in der Armatur wird die Durchflussmenge reduziert, wodurch weniger Wasser und Energie verbraucht werden. Ein Bausparvertrag oder ein Finanzierungsangebot der Allianz Dresdner Bauspar AG bietet eine wasserdichte Finanzierung für Ihr Minibad mit maximalem Genuss. Das Bad mit handelsüblicher Ausstattung und Bauarbeiten für 10.000 Euro können Sie mit einem Bausparvertrag im Tarif 4 Niedrigzins der Allianz Dresdner Bauspar AG bereits für 1,95 % (effektiv ab 2,18 %) finanzieren. Für ein individuelles Angebot, z.B. einer Kombination aus Sofortgeld und dem Vorteil eines Bausparvertrages, sprechen Sie einfach mit Ihrem Bauspar- und Finanzierungsfachmann.

© AM SONNENPLATZ
Fotos: Kermi / Hansa


Original-Ansicht des Artikels aus AM SONNENPLATZ Ausgabe 2/2004 (PDF)

   
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