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Immobilie als Altersvorsorge


Rentenreform macht Eigenheim noch attraktiver
Künftige Senioren müssen sich auf sinkende Versorgungsleistungen im Alter einstellen. Einerseits erfordert die ungünstige demographische Entwicklung die allmähliche Absenkung des Renten- bzw. Pensionsniveaus, andererseits unterliegen die gesetzlichen Altersrenten seit Januar 2005 der Einkommensteuer. Wer heute schon an morgen denkt, hat gute Karte: Denn eine selbst genutzte Immobilie ist eine krisensichere und wertbeständige Geldanlage.
Wegen des jährlich steigenden Steueranteils muss sich die junge Generation darauf einstellen, dass sie eines Tages ihre kompletten Rentenbezüge versteuern muss. Verstärkt wird dieser Negativtrend durch die schwache Konjunktur, die zusätzliche Nullrunden bei den Rentenanpassungen zur Folge haben wird. Stagnierende Renten bewirken einen weiteren Kaufkraftverlust der Senioren. Die unbefriedigende Entwicklung sorgt dafür, dass künftige Rentnerhaushalte nur mit Mühe ihren gewohnten Lebensstandard werden halten können.

Private Altersvorsorge wird also immer wichtiger. Doch wer entsprechend vorsorgen möchte, findet derzeit kaum lukrative Anlagemöglichkeiten. Die Renditen von Banksparplänen sowie Renten- und Lebensversicherungen sind stark zurück gegangen, außerdem hat der Gesetzgeber ab 2005 die Steuerfreiheit vieler Versicherungsprodukte gestrichen. Nicht besser ergeht es Vorsorgesparern mit börsennotierten Wertpapieren. Das Vertrauen in Aktien und Aktienfonds ist wegen der gravierenden Börsenschwäche nachhaltig erschüttert, viele Sparer betreiben entsprechende Fondssparpläne daher nur auf Sparflamme.

   
Diese ungünstige Lage rückt die Immobilie als eine stabile Vorsorgeform wieder verstärkt in den Blickpunkt. Vielen Menschen bereitet der Teufelskreis aus stagnierenden Renten, jährlicher Geldentwertung durch Inflation und steigenden Mieten Sorge. Doch das muss nicht sein. Immobilienbesitzer können sich von diesem Negativtrend abkoppeln. Wer im eigenen Heim wohnt, der profitiert davon, dass sich der einmal gezahlte Kaufpreis nicht mehr verändert. Bei Mietern steigt dagegen der monatliche Mietzins immer weiter an. Unterm Strich bleibt beim Mieter von Jahr zu Jahr weniger übrig, beim Käufer dagegen immer mehr.

Spätestens im Rentenalter spielt das Eigenheim dann seine ganze Stärke aus. Die eingesparte Miete entlastet die Haushaltskasse spürbar. Berechnungen von Kreditinstituten zeigen, dass Eigenheimbesitzer im Ruhestand bis zu 30 Prozent freie Finanzmittel mehr zur Verfügung haben als zur Miete wohnende Senioren. Zwar müssen von der Rente Rückstellungen für Renovierungen vorgenommen werden, doch diese liegen weit unter den monatlichen Belastungen von Miethaushalten.

   
Für eine Investition in die eigenen vier Wände sprechen noch weitere Gründe: Eigenheime sind beispielsweise unter steuerlichen Gesichtspunkten lukrativ, da Eigennutzer für den finanziellen Vorteil der eingesparten Miete weder Kapitalertrags- noch Einkommensteuern zahlen müssen – ein Fakt, den vor allem Rentner und Pensionäre mit hohen Altersbezügen und damit hoher Steuerbelastung beachten sollen. Außerdem sind Immobilien wertbeständig und bieten hohe soziale Sicherheit. So sind Eigentümer im Gegensatz zu Mietern vor Kündigung sicher, zudem erhöht die kontinuierliche Wertsteigerung der Immobilie das individuelle Grundvermögen. Damit schlagen Eigenheimbesitzer zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits wächst die eigene finanzielle Sicherheit, andererseits dürfen sich Angehörige und deren Nachwuchs auf einen üppigen Nachlass freuen. Mit der gesetzlichen Rente bzw. adäquaten Vorsorgeprodukten wie der BasisRente gelingt dies nur unzureichend, denn beide Leistungsformen können nicht oder nur eingeschränkt vererbt werden.

© Insignio (mg)

   
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