Damit scheint sicher: "Wohneigentum wird auch weiterhin eine geeignete Anlageform bleiben, gerade als Baustein für die private Altersvorsorge", so Beyerle. Denn Eigenheimbesitzer sparen im Alter die Miete. Vor diesem Hintergrund wird auch von der Politik derzeit diskutiert, selbst genutztes Wohneigentum von 2007 an in die staatlich geförderte Altersvorsorge, die so genannte Riester-Rente, zu integrieren.
Langfristig gesehen ist die eigene Immobilie deutlich günstiger als eine gemietete Wohnung. Nach Angaben der Allianz Dresdner Bauspar AG überweist ein Mieter bei heutigem durchschnittlichen Mietniveau innerhalb von etwa 20 Jahren so viel an seinen Vermieter, wie er für ein eigenes Haus bezahlt hätte. Selbst notwendige Renovierungen und Instandhaltungen eingerechnet, lebt der Mieter schon nach 25 Jahren finanziell schlechter als der Eigentümer. Denn der Eigenheim-besitzer hat zum gleichen Zeitpunkt Haus und Gründstück abgezahlt und überdies Rücklagen für Renovierungen gebildet – das Geld für die monatliche Miete kann er sparen oder für andere Ausgaben verwenden.
Quelle: Dresdner Bank