Ganz besonders wichtig ist gute Trittschalldämmung, vor allem bei Holzbalkendecken. Ein schwimmender Betonestrich ist optimal, wenn die Balken diese Belastung tragen können. Ersatzweise kann auch eine Dämmmatte als Untergrund für Verlegeplatten oder Holzdielen auf dem alten Dielenboden dienen. Um Schallbrücken zu vermeiden, muss eine Fuge zwischen Boden und Wänden berücksichtigt werden.
Wird unter dem Dach neuer Raum von mehr als zehn Quadratmeter geschaffen, verlangt der Gesetzgeber einen Wärmedurchgangswert (k-Wert) von höchstens 0,22 W/m²K. Dem entspricht eine Stärke von Dämmfilzen von etwa 22 Zentimetern. Die geforderten Richtlinien zur Wärmedämmung sollten Bauherren unbedingt erfüllen: Ist der Dachraum unzureichend gedämmt, können die Heizkosten enorm steigen. Vorher sollte die Dachhaut sorgfältig auf Lecks untersucht werden. Besondere Sorgfalt gebührt auch der Dampfsperre, jener Folie, die verhindert, dass die Feuchtigkeit der Raumluft in die Wärmedämmung eindringen kann, denn Feuchteschäden reduzieren nicht nur den Wärmedämmwert, sie gefährden auch die Stabilität des Dachstuhls.