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Das eigene Zuhause - nur ein Traum?


Sorgen und Ängste beim Immobilienkauf
Wer träumt ihn nicht, den Traum vom eigenen Heim? Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid beschäftigt sich mit den Sorgen und Ängsten beim Immobilienkauf.

Als größte Hürde beim Kauf oder Bau einer Immobilie beurteilen Mieter die Finanzierung, so die Emnid-Studie.

  • Zwei von drei Mietern befürchten, dass ihr Eigenkapital nicht ausreicht
  • 50 Prozent der Befragten glauben, die Wunschimmobilie sei zu teuer, die Zinsen zu hoch.
  • Angst vor Arbeitslosigkeit hält jeden Zweiten vom Erwerb des eigenen Heims ab
  • Als weitere Hürde werden nicht ausreichende Informationen über staatliche Förderung genannt
   

Grundsätzlich jedoch ist das Interesse am Immobilienbesitz groß. Während mehr als die Hälfte der Bundesbürger bereits in eigenen vier Wänden wohnt, äußert jeder zweite Mieter Interesse daran. Rund ein Viertel hat schon einmal über Kauf oder Bau einer Immobilie nachgedacht. Weitere 20 Prozent haben sich bereits konkret informiert oder sind in der Planungsphase. Jedoch nur 4 Prozent der Mieter haben sich konkret mit der Finanzierung beschäftigt. Ein Beratungsgespräch mit der Bank haben weitere 5 Prozent geführt.

Ein wichtiges Motiv für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist für die Mehrheit der Befragten die Höhe ihrer derzeitigen Miete (65 Prozent). Viele fragen sich, ob sie Mietzahlungen nicht sinnvoller zur Finanzierung eines Eigenheimes einsetzen können. Fast ebenso viele sehen in der Lage und Art der jetzigen Wohnung Anlass, über räumliche Veränderungen nachzudenken.

Die rückblickende Einschätzung der Eigentümer zeigt, dass die finanziellen Befürchtungen der Mieter in vielen Fällen unbegründet sind. Nicht das fehlende Eigenkapital, sondern die Prüfung des Immobilienobjekts wurde von den Eigentümern im Rückblick als größte Hürde (39 Prozent) empfunden. Nur ein Drittel der Eigentümer hatte Probleme mit der Eigenkapitalausstattung und der staatlichen Förderung. Die Angst vor Arbeitslosigkeit und der hohe Aufwand bei der Finanzierung wurde von den Immobilienbesitzern im Nachhinein deutlich weniger häufig als Hürde genannt als von Mietern.

   

Viele der von den Befragten geäußerten Bedenken lassen sich im Vorfeld ausschließen. So sollte viel Sorgfalt auf die Auswahl von zuverlässigen Partnern verwendet werden. Die intensive Prüfung von Verträgen und Kleingedrucktem zahlt sich aus. Selbst das Hinzuziehen unabhängiger Fachleute zur Überprüfung der Vertragsklauseln, aber auch der Überwachung der Ausführung von Bauarbeiten kann sich durchaus lohnen. Vorsorge zahlt sich aus: Schätzungen gehen davon aus, dass die Beseitigung von Baumängeln heute bereits etwa zwei bis drei Prozent der Bausumme ausmacht. Mehrkosten für ein so genanntes "Bau-Controlling" fallen in der Regel wesentlich geringer aus.

Was am Ende bleibt, ist die Freude über das eigene Zuhause. Mit dem richtigen Partner, ausführlicher Beratung und guter Planung im Vorfeld ist das "Projekt Eigenheim" mit gutem Gewissen und zur Zufriedenheit zu bewältigen.

© Insignio (cp)

   
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