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Auf die Plätze - fertig - Haus!


Das Fertighaus - mehr als ein Eigenheim von der Stange
In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich das Image von Fertighäusern grundlegend geändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen man einem Haus direkt ansehen konnte, dass es in Fertigbauweise erstellt wurde. Immer mehr Bauinteressenten entscheiden sich für ein Fertighaus. Mit gutem Grund.
Es klingt überraschend, aber schon in den Aufzeichnungen des Allround-Genies Leonardo da Vinci wurden Pläne für einen beweglichen Wohncontainer gefunden. Während in den Vereinigten Staaten die Serienproduktion von Häusern in Holzständer-Bauweise um 1900 parallel zum Goldrausch begann, bauten die Schweden im 18. Jahrhundert Blockhäuser, die komplett abgebaut und an anderer Stelle wieder neu errichtet werden konnten. In Deutschland war es das Militär, das um 1870 eine neue Montagebauweise für Lazarette erfand. Der eigentliche Boom in Deutschland begann jedoch in den 50er Jahren, als Wohnraum knapp, und Fertighäuser billig waren - aber leider auch so aussahen. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten komplett verändert. Auch aus ökologischer Sicht sind Fertighäuser heute unbedenklich. Vorbei sind die Zeiten Formaldehyd belasteter Objekte. Das garantieren die Hersteller mit strengen Selbstkontrollen.
   
Heute bieten Hersteller individuelle Traumhäuser für jeden Geschmack und Geldbeutel an - vom rustikalen Landhaus bis zum futuristischen Glaspalast hat der zukünftige Bauherr die Wahl zwischen zigtausenden Basismodellen mit unzähligen Varianten in Ausbau und Ausführung. Das Haus von der Stange ist im Fertighausbau längst passé. Auch eventuelle nachträgliche Veränderungen am Haus, zum Beispiel Anbauten von Wintergärten oder Balkonen, lassen sich schon im Vorfeld mit einplanen. Ist die Planung abgeschlossen, geht der Bau schnell voran. Durch die Vorfertigung im Werk dauert das eigentliche Aufstellen der Haushülle vor Ort nur wenige Tage.
   

Neubauten müssen in Deutschland seit Februar 2002 die Richtlinien der Energieeinsparverordnung einhalten. Damit ist das Niedrigenergiehaus quasi zum Standard geworden. Mühelos erfüllen Fertighäuser durch die hervorragende Wärmedämmung die geltenden Vorgaben und liegen oft weit darunter. Viele Hersteller bieten schon heute so genannte "Passivhäuser" an. Diese sind "energieautark?, d. h. die Wärmeverluste werden so stark verringert, dass keine separate Heizung nötig ist. Für die Raumwärme reichen passive Energiequellen wie Sonne, Menschen, Haushaltsgeräte und die Nutzung der Abluft aus.

Wichtig für eine günstige Energiebilanz sind die perfekte Abstimmung von Gebäudehülle und Haustechnik. Fertighäuser bieten mit dem mehrschaligen Wandaufbau beste Voraussetzungen für eine dichte Gebäudehülle. Fertighäuser werden schon im Werk für den Einbau von Sanitär- und Heiztechnik vorbereitet. Beim Innenausbau müssen also keine weiteren Eingriffe in die dichten Außenwände vorgenommen werden. Neben der normalen Heizung bieten heute Fußbodenheizung, Solartechnik oder Wärmetauscher Möglichkeiten, ein angenehmes Wohnklima mit minimalem Energiebedarf zu erreichen.

   
  • Das Haus steht in wenigen Tagen.
    Schon innerhalb eines Tages ist die Haushülle mit den vorgefertigten Bauteilen montiert. Durch diesen "Trockenbau" entfallen Austrocknungszeiten gegenüber der konventionellen Bauweise. Der Innenausbau benötigt dann nur noch wenige Wochen; ein rascher Einzug ist somit möglich.
  • Kalkulierbare Kosten.
    Neben dem Liefertermin wird auch ein Festpreis im Vertrag aufgenommen.
  • Der Einzugstermin steht fest.
    Der Bauherr bekommt hier schwarz auf weiß, wann er einziehen oder wann er mit dem Ausbau beginnen kann. Dies spart Geld bei Miete und Finanzierung.
  • Energieintelligente Häuser.
    Ökologisch betrachtet sind Fertighäuser absolut auf der Höhe der Zeit. Viele Häuser unterbieten klar die Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Solarzellen auf dem Dach und Wärmerückgewinnungsanlage, gekoppelt mit intelligenter Haustechnik lassen so manches "konventionelles" Haus alt aussehen.
  • Alles aus einer Hand.
    Der Haushersteller steht in jedem Fall dafür gerade, dass alle vereinbarten Leistungen pünktlich erbracht werden. Die Koordination verschiedener Ansprechpartner entfällt.
  • Verschiedene Ausbaustufen.
    Zwischen Rohbau und schlüsselfertiger Ausführung ist alles möglich. Der Bauherr bestimmt den Umfang der Eigenleistung je nach eigenen Fertigkeiten und seinen finanziellen Möglichkeiten.
  • Musterhäuser helfen bei der Entscheidung.
    Über 1000 Musterhäuser stehen in ganz Deutschland. Ein Besuch im Musterhaus vermittelt der ganzen Familie einen guten Eindruck von der späteren Wohnatmosphäre. In den firmeneigenen "Bemusterungszentren" kann der Bauherr seine Ausstattung aussuchen.
  • Hightech im Hausbau. Zu moderner Haustechnik, die in Fertighäusern verwendet werden kann, gehören Solaranlagen, Glasdächer für passive Sonnenenergienutzung, kontrollierte Frischluftzufuhr, Wärmetauscher, Brennwerttechnik und Niedertemperatur-Fußbodenheizung.
  • © Insignio (cp)



    • Niedrigenergiehaus: Ein optimal gedämmtes Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von 30 bis ca. 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Durch Ausführungsüberwachung bei den Mitgliedsunternehmen des BDF wird die Einhaltung dieser Anforderungen garantiert. Verantwortlich für die Überprüfung durch unabhängige Gutachter ist die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau.
    • Passivhaus: Bei einem Passivhaus handelt es sich um die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Es ist ein "energieautarkes" Haus, das heißt, die Wärmeverluste werden so stark verringert, dass keine separate, also aktive, Heizung mehr nötig ist. Für die Raumwärme reichen passive Energiequellen wie Sonne, Menschen, Haushaltsgeräte und die Nutzung der Abluft aus. Der maximale Bedarf an Restheizung beträgt bei einem Passivhaus ca. 10 Kw/m2. Damit benötigt ein Passivhaus nur ca. 10 Prozent der Heizenergie, die ein durchschnittliches Wohnhaus verbraucht. Die Restheizung kann z.B. über eine Zuluftnachheizung erreicht werden. Wichtig für ein Passivhaus sind: hochwertige Wärmedämmung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Nachheizung der Zuluft


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