Neubauten müssen in Deutschland seit Februar 2002 die Richtlinien der Energieeinsparverordnung einhalten. Damit ist das Niedrigenergiehaus quasi zum Standard geworden. Mühelos erfüllen Fertighäuser durch die hervorragende Wärmedämmung die geltenden Vorgaben und liegen oft weit darunter. Viele Hersteller bieten schon heute so genannte "Passivhäuser" an. Diese sind "energieautark?, d. h. die Wärmeverluste werden so stark verringert, dass keine separate Heizung nötig ist. Für die Raumwärme reichen passive Energiequellen wie Sonne, Menschen, Haushaltsgeräte und die Nutzung der Abluft aus.
Wichtig für eine günstige Energiebilanz sind die perfekte Abstimmung von Gebäudehülle und Haustechnik. Fertighäuser bieten mit dem mehrschaligen Wandaufbau beste Voraussetzungen für eine dichte Gebäudehülle. Fertighäuser werden schon im Werk für den Einbau von Sanitär- und Heiztechnik vorbereitet. Beim Innenausbau müssen also keine weiteren Eingriffe in die dichten Außenwände vorgenommen werden. Neben der normalen Heizung bieten heute Fußbodenheizung, Solartechnik oder Wärmetauscher Möglichkeiten, ein angenehmes Wohnklima mit minimalem Energiebedarf zu erreichen.