Gas-Brenngeräte nutzen die eingesetzte Energie besonders effizient. Gegenüber einem Altkessel mit etwa 65 Prozent Nutzungsgrad, sparen Brennwertheizungen bis 39 Prozent Energie, so der Initiativkreis Erdgas & Umwelt. Eine spezielle Technik hilft dabei: Die bei der Verbrennung erzeugten Abgase werden für die Erwärmung des Heizungswassers genutzt. Dies geschieht, indem das abgekühlte Heizungswasser im Heizkessel durch speziell ausgelegte Wärmetauscher fließt. Diese kühlen das Abgas soweit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert und nutzbare Wärme freisetzt. Allein die aus dem Wasserdampf gewonnene Wärme bringt nochmals acht Prozent Einsparung. Werden dann noch konventionelle Heizungen mit Solaranlagen kombiniert, verbessert sich die Umweltbilanz nochmals. Doch Michael von Boch und Polach, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima, rät: "Hauseigentümer sollten mit der Überprüfung des alten Kessels nicht lange zögern. Wer erst auf den letzten Drücker das Gerät testen und erneuern möchte, muss mit Wartezeiten rechnen."
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Fotos: Viesman / Buderus