Zu den laufenden Betriebskosten einer Heizungsanlage gehören zum Beispiel die Stromkosten, aber auch die Kosten für den Kaminkehrer. Diese können recht unterschiedlich ausfallen. Mit etwa 30 Euro pro Kehrung müssen Hausbesitzer rechnen. Da bei modernen Gas-Brennwertkesseln der Kaminkehrer nur noch alle zwei Jahre vorbeischaut, entstehen hier Kosten von nur 15 Euro pro Jahr. Anders bei Holzheizungen: Mindestens zwei Besuche pro Jahr sind nötig, bei Scheit-holzheizungen auch mehr. Die Jahreskosten belaufen sich in diesem Fall auf mindestens 60 Euro. Binnen zehn Jahren summiert sich der finanzielle Mehraufwand bei Holzheizungen allein für den Kaminkehrer auf 450 Euro. Tipp: Günstig fahren Wärmepumpenbetreiber, die keinen Kamin besitzen. Hier entfallen die Kehrkosten. Aber Achtung: Häufig entsteht Streit, wenn wegen des Betriebs der Wärmepumpe ein vorhandener Kamin stillgelegt wird. Der Schornsteinfeger kommt dann trotzdem zum Nachschauen und fordert seinen Obolus.
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Fotos: Energieagentur NRW (2), Grafik: Tecalor