Wichtig ist, dass sich Kreditnehmer nicht verunsichern lassen. Es passiert nämlich immer wieder, dass Kunden, die ihre Hausbank auf eine günstigere Offerte eines anderen Geldinstituts aufmerksam machen, mit der Antwort abgespeist werden, dass die für die Umschreibung anfallenden Gebühren den Zinsvorteil auffressen würden. Deshalb sei es nicht lohnenswert, das Kreditinstitut zu wechseln. Doch das stimmt meist nicht. Die Kosten, die bei der Grundbuchumschreibung anfallen, betragen im Schnitt 300 bis 400 Euro bei einem Umschuldungsbetrag von 150.000 Euro. Zum Vergleich: Ein um 0,5 Prozentpunkte günstigeres Hypothekendarlehen über die gleiche Summe bringt bei zehn Jahren Laufzeit eine Zinsersparnis von rund 7.000 Euro. Bei höherer Restschuld oder größerer Zinsspanne ist die Ersparnis sogar noch größer.
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