Die Grundlage für die Thermografie sind Temperatur-differenzen. Für eine aussagekräftige Messung sollte das Gebäude gleichmäßig warm sein, die Temperaturunterschiede zwischen dem Gebäudeinneren und der Fassade sollten mindestens 15 Grad Celsius betragen. Die bevorzugten Tageszeiten für die Aufnahmen mit der Wärmebild-kamera sind frühmorgens oder abends, da die Sonneneinstrahlung das Ergebnis beeinflussen kann. Die ideale Jahreszeit ist der Winter. Dann wird das Gebäude von innen beheizt, und alle Energielecks zeichnen sich als rote Flecken in der Thermografie-aufnahme ab. Selbst ein Laie sieht dann sofort, wo die Energie verloren geht. Aber auch im Frühjahr und Herbst, ja sogar im Sommer sind hochwertige Aufnahmen möglich – es kommt in diesem Fall dabei vor allem auf die Fachkenntnisse und das Geschick des Thermografen an.
Aufwand und Preis für eine thermografische Untersuchung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Zur qualifizierten Analyse gehören die sachverständige Auswertung des Bilddatenmaterials und der Thermografiebericht. Die Preise für eine erste Überprüfung eines Einfamilienhauses beginnen bei rund 400 Euro. Sie sollten sich aber in jedem Fall vorab ein detailliertes Angebot von einem renommierten Thermografie-Büro erstellen lassen.
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Fotos: Verband Privater Bauherren (VPB)