Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Zusatzkosten in Grenzen zu halten:
1. Kaufpreis drücken: Sämtliche Nebenkosten hängen vom Kaufpreis ab. Je teurer das Objekt, desto höher die Zusatzbelastung! Damit der Kaufpreis sinkt, können zum Beispiel vorhandene Einbauten wie teure Einbauküchen oder exklusive Bäder vom Kaufpreis abgezogen werden. Diese Posten weisen Sie extra aus. Wird die Kaufsumme von zum Beispiel 300.000 Euro um 25.000 Euro reduziert, sinken die Nebenkosten um 1.500 Euro!
2. Maklergebühren: Sie betragen bis zu sechs Prozent vom Kaufpreis. Viele Makler geben sich jedoch mit weniger zufrieden – verhandeln Sie! Günstiger ist es, direkt von Privat oder vom Bauträger zu kaufen, dann entfällt die Vermittlungsprovision.
3. Grunderwerbsteuer: Sie sparen, wenn Sie bei einem Neubau das Grundstück separat kaufen. Zudem sollten Sie den Vertrag über den Hausbau nicht mit dem Grundstücksverkäufer abschließen, sondern das Traumhaus von einer anderen Firma erstellen lassen. Das spart nicht nur Grunderwerbsteuer, sondern auch Notar- und Gerichtskosten.
4. Notar- und Gerichtsgebühren: Sie lassen sich durch Minimierung der Grundschuld verringern. Tipp: Versuchen Sie, bei einem Neubau Grundstücks- und Hauskauf getrennt abzuwickeln (siehe Punkt 3).
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