Wilfried Rosendahl, Inhaber der Firma RSD Rosendahl System in Hannover, ist Fachmann für solare Wasser-aufbereitung, engagiert sich aber auch für den Zisternenbau in Entwicklungsländern. Aber was dort Sinn macht, sollte von Hausbesitzern hierzulande gut bedacht werden. "Bau- und Installationskosten betragen bei einem Einfamilienhaus rund 6.000 bis 10.000 Euro. Damit sich eine solche Investition rechnet, müssten die Eigentümer einen monatlichen Wasserbedarf von 15 bis 20 Kubikmetern haben", macht er die Rechnung auf. "Tatsächlich beträgt der Durchschnittsbedarf bei Einfamilienhäusern aber weit weniger als die Hälfte, mitsamt der Gartenbewässerung." Und der Umwelt-aspekt? Fachbuchautor Karl-Heinz Böse zum Beispiel argumentiert mit dem geringeren Energieaufwand, dem Verbrauch von wesentlich weniger Waschpulver und der Abwasserverminderung. Regenwassernutzung ist ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit der Natur. Er verweist in seinem Buch "Regenwasser für Garten und Haus" auch auf begrenzte Wasservorräte und Grundwasserabsenkungen. Ob sich der Bau einer Zisterne nun lohnt oder nicht, ist wohl eine Sache der persönlichen Einstellung. Wichtig ist vorab immer eine fachkundige Beratung. Mit dem Bausparvertrag kann auch dieses Vorhaben finanziert werden. Denn von "A" wie Außenputz bis "Z" wie Zisterne ist das zinsgünstige Bauspardarlehen vielseitig einsetzbar.
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