All diese Verhaltensregeln helfen wenig, wenn die Heizungsanlage nicht regelmäßig – am besten jeweils vor jeder Heizperiode - gewartet wird. Moderne Brenner verbrauchen nur wenig Energie und gemeinsam mit optimierter Dämmung kann man den Energieverbrauch eines Altbaus auf die Hälfte reduzieren. Neubauten oder wärmetechnisch modernisierte Altbauten benötigen nur noch einen Teil der Heizleistung älterer Gebäude. Bei Reihenhaussiedlungen oder eng aneinander stehenden Einfamilienhäusern empfehlen Energiefachleute deshalb darüber nachzudenken, einen Heizkessel mit mehreren Haushalten gemeinsam zu nutzen. Hightech-Kessel kosten um die 5.000 Euro und können leicht drei Haushalte mit Wärme versorgen. Wenn sich also drei zusammentun, ersparen sich alle zusammen insgesamt 10.000 Euro. Auch die laufenden Kosten verringern sich. Grundgebühren des Gasversorgers, Öltank, Versicherung, Wartung und Schornsteinfeger fallen nur noch einmalig an. In den Häusern werden (Keller-) Räume frei. Bei der Abrechnung unter den Betreibern gibt es verschiedene Modelle. Nicht unbedingt muss auf teure Wärmezähler zurückgegriffen werden. Auch eine Abrechnung anhand des Wasserdurchflusses (Zähler am Rücklauf) ist möglich. Oder einer der Hausbesitzer tritt als Energielieferant für die anderen auf. Die Betreibergemeinschaft sollte die Bedingungen vertraglich festlegen und sich bei der Einrichtung von unabhängigen Planern, Architekten oder Energieberatern unterstützen lassen.
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Fotos: Danfoss /ieu