Ob warm oder richtig heiß, trocken oder feucht - jeder hat andere Vorlieben. Während die klassische Sauna (60 bis 95 Grad) mit trockener Hitze "einheizt", wird im Dampfbad feuchte Wärme (45 bis 50 Grad) eingesetzt. Die ideale Kombination von Wärme und Feuchtigkeit entkrampft, reinigt, pflegt und entspannt. Insbesondere bei Atemwegserkrankungen hilft das Dampfbad. Ein römisches Bad hat drei unterschiedlich heiße und feuchte Räume. Im Tepidarium beträgt die Temperatur 30°C, im Caldarium 40°C bei hoher Luftfeuchtigkeit und im Lanconicum 50°C bis 60°C. Zum Besuch eines römischen Bades gehört nach dem Caldarium meist eine Massage. Ein türkisches Bad (Hamam) besteht aus einem Heißluftraum (ca. 50°C), einem Warmluftraum (ca. 40°C) und mehreren kühlen Räumen. Zum Ritual in einem türkischen Bad zählen neben Schwitzen und Abkühlen auch Massagen.
Wer noch keine Erfahrung mit den verschiedenen Arten des Saunabadens gemacht hat, dem sei ein Besuch in einem der vielen öffentlichen Erlebnisbäder empfohlen: Die Saunalandschaften bieten in der Regel eine große Auswahl an Dampf- und Aromabädern und natürlich Saunen unterschiedlichster Temperaturen. Ganz egal, welchen Saunatyp Sie selbst favorisieren: Nehmen Sie sich genügend Zeit und nutzen Sie die Pausen zwischen den Saunagängen für Abkühlung, Wechselbäder und natürlich zur Entspannung.